Über
Notizen auf einer "Streichholzschachtel"
Ich bin Anna Tobor, und hier ist eine kurze Notiz über mich.
Eigentlich bin ich neben dem Gründerinsein vor allem ich selbst, ein offener Mensch, bunt im Herzen und im Körper. Der 16Personalities-Test sagt, dass ich ein Berater bin – und das stimmt. Ich berate sehr gerne.
Wenn ich mit offenen Augen in die Welt schaue, kann ich über mich selbst lachen und nach Herzenslust scherzen, Reime erfinden und mit unermüdlicher Begeisterung Umberto Eco lesen.
Ich bin glücklich verheiratet, ich bin Mutter von drei wundevollen Jungs, die mein Mann und ich jeden Tag zu zähmen versuchen – eine Aufgabe, bei der uns die Macht der Jedi manchmal im Stich lässt.
Ich bin ein Lebensbegeisterter, der nach dem Guten und dem Frieden strebt.
Wenn ich Zeit habe, singe ich in einem Chor, schreibe Skripte für Aufführungen im Kindergarten meiner Kinder und spiele dann auch eine der Rollen. Ich bin auch Fotografin und habe Kurse an der Akademie für Kinderfotografie besucht, um meine Rolle als Mutter professionell „festzuhalten”.
Warum schreibe ich das? Was hat das mit Dir zu tun? Was kann es Deinem Geschäftsleben bringen?
Es ist viel los im Leben.
Die Kindheit liegt außerhalb unseres Einflusses, da wir in der Zeit von Eltern und geliebten Menschen geführt werden. Mit wem wir aufwachsen und welche Handlungen und Worte wir als Kind erfahren, prägen uns ein Leben lang.
Wenn wir früh lernen, wie wir uns als Erwachsene weiterentwickeln und wachsen können, haben wir die Chance, die ‚Fehler‘ unserer Kindheit selbst auszugleichen. Im Erwachsenenleben müssen wir selbst einen Weg gehen, der uns zum Glück führt, wenn auch nur für einen Moment. Wir gründen Familien, wir arbeiten zu viel, wir ruhen uns ein wenig aus.
Wir kuscheln uns an die Wärme anderer Menschen und freuen uns über Erfolge, oder wir laufen vor der Welt davon, wenn sie uns schädlich und bedrohlich erscheint und uns unsere Lieben und Geschäftspartner betrügen.
Es ist eine paradoxe Konstante.
Das ist meine Geschichte… im Takt einer unveränderlichen Größe.
Nur eines bleibt: eine unnachgiebige Kraft, ein unveräußerlicher Wert, eine unerschöpfliche Inspiration – Familie…
Und du, was denkst du darüber?
Was tust du, um die Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu bewahren?
Weißt du genau, was dir am wichtigsten ist? Welche Tätigkeit bereitet dir am meisten Freude?
Hilft dir dein Beruf dabei, ein ehrlicher und erfüllter Mensch zu sein?
Ich glaube an die Balance zwischen Privat- und Berufsleben. Ich glaube, dass man sie lernen kann.
Ich glaube auch, dass es viel Ausdauer und Bereitschaft erfordert.
Und ich glaube, dass es vielen schwerfällt, eine Entscheidung zu treffen wie: Ich brauche Hilfe in meinem Geschäft, aber ich weiß nicht, wie und wo ich anfangen soll.
